Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit häuslicher Gewalt

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In Deutschland hat jede 3. Frau seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche Gewalt erfahren. Jede 4. Frau hat körperliche und/oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft erlebt. Die eigene Wohnung war mit Abstand (70%) der häufigste Tatort bei sexueller und körperlicher Gewalt. Die Zahlen belegen: Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern ein strukturelles Problem – das heißt: es geht uns alle etwas an!

Was aber können wir tun, wenn wir wissen oder vermuten, dass eine Frau von häuslicher Gewalt betroffen ist?

In einer Infoveranstaltung vermittelt Frau Heidi Thiel vom Frauenzentrum Schleswig Kenntnisse über Ausmaß, Dynamik, Folgen und Hintergründe von Häuslicher Gewalt, um daran anschließend zu erörtern, wie Menschen aus dem sozialen Umfeld Betroffene begleiten und unterstützen können.

Die Veranstaltung - in Kooperation mit dem Frauenwerk der Kirche – wird online über Zoom durchgeführt am 26.04. um 18:30 Uhr

Bitte melden Sie sich an unter:
Frauenzentrum Schleswig e.V.:
Telefon: 04622 – 25544
Email: info@frauenzentrum-schleswig.de

Christina Clemm liest aus „AktenEinsicht“

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In Kooperation mit dem KIK Netzwerk gegen häusliche Gewalt und dem Frauenzentrum Schleswig e.V.

Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei. Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutschland von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in die Gerichtssäle der Republik, an die Tatorte, in die Tatgeschehen. Es sind Geschichten, die man nicht mehr vergessen wird.

Preis: 12,00 €
Ermäßigte Karten: 06,00 € auf Anfrage beim Frauenzentrum

Wat mutt, dat mutt ... für mehr (Geschlechter-) Gerechtigkeit im echten Norden

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Die COVID-19-Pandemie kann seit Ausbruch als eine Art Brennglas verstanden werden, das eine Vielzahl bereits existierender struk- tureller Defizite offengelegt und durch neue Herausforderungen und Belastungen zusätz- lich verschärft hat. Gesellschaftlich relevante Missstände insbesondere in der Gleichstellung traten sehr deutlich zutage. Die bezahlte und unbezahlte Arbeit von Frauen (Care-Arbeit) erfuhr in gesellschaftlichen und medialen Dis- kursen eine hohe Beachtung und wurde erst- malig als „systemrelevant“ benannt – bisher wurde jedoch versäumt, diesen Erkenntnissen auch Taten folgen zu lassen, die die Missstän- de abbauen und Gleichstellung gewährleisten.

Es gibt seit Jahren keine Erkenntnisdefizite in der Gleichstellungspolitik mehr, sondern nur noch Handlungsdefizite.

Frauen im Netz – Sicher online unterwegs

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Unser Alltag und unser Leben werden immer stärker von der digitalen Welt durchdrungen. Wir machen Webinare, chatten mit Freund*innen und Familie, hören Podcasts und unsere Bankgeschäfte wickeln wir schon lange online ab.

Besonders in der letzten Zeit hat sich der Datenaustausch intensiviert. Viele Menschen haben sich Apps zum Kommunizieren heruntergeladen und das erste Mal videotelefoniert.

Elektronische Geräte erleichtern unseren Alltag und begleiten
uns auf vielen Wegen. Sie bringen viele Annehmlichkeiten und Erleichterungen. Der andauernde Transfer von Daten hat aber leider auch Schattenseiten. Auf diese wollen wir hinweisen.

Im vorliegenden Leitfaden finden Sie nützliche Tipps, wie Sie sich sicher im digitalen Alltag bewegen.